Buffetvorbereitung der Sekundarstufe für die Mitgliederversammlung

Für die Mitgliederversammlung am Abend des 9. November 2017 haben die Mädchen und Jungs der Jahrgänge 8 -10 mal wieder ein tolles Buffet vorbereitet. Jahr für Jahr lassen es sich die Jugendlichen nicht nehmen, diese Herausforderung anzunehmen. Begleitet wurde dieses Projekt von Martina, Tobi und Ruth.

Die Motivation war wieder hoch, außerdem wird immer ein „Spendenschwein“ bereitgestellt, in das die Gäste etwas Geld einwerfen können, welches die Jugendlichen meist für besondere Unternehmungen im Rahmen ihrer Abschlussfahrten verwenden.

Viele Gesichtspunkte müssen bei der Buffetvorbereitung berücksichtigt und geklärt werden. Es gibt ein Budget für den Einkauf. Machen wir „Bewährtes“ oder wird „Neues“ ausprobiert? Immerhin galt es, wieder ca. 50 Personen zu verköstigen. Alles, d.h. Einkauf, Vor-und Zubereitung, Aufbau, Abwasch, muss geplant, diskutiert, entschieden und dann natürlich in die Tat umgesetzt werden.

Diesmal gab es Käse-Weintrauben-Spieße, Tomaten-Mozzarella-Spieße, Hackfleischbällchen, vegane Tofu-und Falafelspieße, Rohkost mit selbst hergestelltem veganem Avocadodip, Empanadas mit Thunfischfüllung, Canapes mit Forelle, Wurst oder Käse, Brot und Brotaufstriche und für die, die Lust auf Süßes hatten, gab es Brownies und Muffins.

Das Buffet sah fantastisch aus und es hat – wie immer – allen sehr gemundet.

 

Besuch der Fahrradbusgruppe aus der freien Schule Elztal

Von Freitagabend 22. September bis Montagfrüh 25. September besuchten elf Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse der freien Schule Elztal (Nähe Freiburg) und zwei ihrer Lernbegleiter die FASKA.

Es war der fünfte Tag ihrer Tour. Im Rahmen eines Projekts haben sie einen Fahrradbus gebaut und sich auf den Weg durch Süddeutschland gemacht. Um möglichst sparsam zu reisen, kamen sie an der FASKA zur Übernachtung unter. In den Räumen der „FASKA- Prüflinge“ (9.und 10. Jahrgang) konnten sie übernachten und in den Küchen Essen zubereiten. Begleitet wurde dies von Martina und Ruth aus der FASKA.

Am Begrüßungsabend haben Martina, Ruth und drei Jugendliche der FASKA (Jordi, Pelle und Ole) für die Gäste das Abendessen zubereitet. Am Montagmorgen vor der Abreise kam es zu einem Austausch zwischen den Kindern und Jugendlichen der beiden Schulen. Dabei wurde der Fahrradbus gezeigt. Außerdem wurden Interviews mit den Gästen geführt. Diese können in der nächsten Ausgabe des FASKA-Radios gehört werden. Die Jugendlichen erzählen darin von ihrer Reise und spannenden Erlebnissen. Außerdem gaben sie Einblicke in ihre freie Schule.

Wir haben uns sehr über ihren Besuch gefreut.
Dieser Bericht wurde geschrieben von der FASKA-Radio-Redakteurin Anouk (4.Klasse)

Weitere Informationen zu dem Fahradbusprojekt:
http://www.freieschuleelztal.de/fahrradbus/

 

Einschulungsfeier: Jedes Jahr ein besonderer Moment für die FASKA

Bei herbstlichem Sonnenschein versammelten sich Kinder, Eltern und Lernbegleiter, um die neuen Erstklässler und deren Familien zu begrüßen.

Mit Schultüte und Schulranzen ausgerüstet, zogen die zehn neuen Erstklässler mit ihren beiden Lernbegleitern durch ein Spalier aus Schüler*innen, Lernbegleiter*innen und Eltern in die Schule ein und symbolisierten so den Beginn ihrer Schulzeit. Anschließend traf man sich zu Akrobatik und Gitarrenklängen im Hof. Bei Kaffee und Kuchen konnten die Neubegrüßten ihre Aufregung hinter sich lassen, ihre Schultüten auspacken und einen ausgelassenen Nachmittag genießen. Auch nach 17 Jahren FASKA ist dieses Fest zum Schulbeginn immer wieder ein besonderer Tag!

Die FASKA dankt allen Mitwirkenden für dieses gelungene Einschulungsfest und wünscht allen Familien einen guten Start ins neue Schuljahr!

Neugierde, Unsicherheit, Wünsche und zahlreiche Fragen sind mit einer Einschulung verbunden, verändert sich doch der Alltag der Kinder und Familien enorm. Doch eine Einschulung an der FASKA ist eine Entscheidung für kindgerechtes Lernen. Die FASKA, Freie Aktive Schule Karlsruhe, ist ein Ort, an dem sich der natürliche Wissensdrang und die intuitive Kreativität der Kinder und Jugendlichen frei entfalten kann, in dem der Lehrer als Lernbegleiter stets Raum zum Entdecken, Erforschen und Experimentieren lässt. Es ist auch eine Entscheidung der Eltern diesen Lebensabschnitt aktiv mitzugestalten und in vielseitigem Austausch mit dem Team der Lernbegleiterinnen und Lernbegleiter, sowie den anderen Eltern des Vereins FASKA e.V. ein offenes und zeitgemäßes Lernkonzept zu unterstützen.

 

 

Geschafft - Gruß vom gestrigen Bautag

Diese Tafel, die auf dem Speicher gefunden wurde, hängt jetzt im Leseraum der 3er/4er.
Nur ein Teil der langen Liste die abgearbeitet wurde. 

Danke an Markus und Detlef für's Organisieren, 
Danke an Sonja und Mel für's Kochen, 
Danke für die Arbeit der IT Gruppe,
Danke an die Grundschulkinder für's Batterie testen der Rauchmelder,
Danke an die Sek. Jugendlichen für's Reparieren des Tisches,
Danke an alle Helfer für eure Zeit, Ideen und Mühe,

Das war ein super Tag.

Gruß Uwe

 

Wieder freie Plätze in der Kinderkrippe

 

 

Besuch des Stuttgarter Landtags

Einen fundierten Einblick in die Arbeit der Abgeordneten des Stuttgarter Landtags erhielten die Jugendlichen der Jahrgänge 9 und 10.

Am 17. Januar ging es mit der Bahn nach Stuttgart. Vor Ort hatten die Jugendlichen noch etwas Zeit zur freien Verfügung und konnten zunächst die Stuttgarter Innenstadt erkunden, ehe der Stuttgarter Landtag betreten wurde.

Nach einer kurzen Begrüßung stand zunächst die Besichtigung des Plenarsaals auf dem Programm. Gemeinsam mit weiteren Schulklassen nahmen die Jugendlichen auf den Sitzen der Abgeordneten im Plenarsaal Platz. Zunächst wurden wissenswerte Fakten über den Landtag erläutert. Anschließend fanden die ersten Wahlen statt. Die Schüler wählten zunächst die Landtagspräsidentin. Diese führte dann durch die Sitzung und ließ vom anwesenden Plenum den Ministerpräsidenten wählen. Hierdurch konnten sich die Schüler einen ersten Überblick über die Arbeitsweise im Landtag verschaffen.

Im Anschluss kamen die Abgeordneten Alexander Salomon (Bündnis 90/ Die Grünen) und Stefan Fulst-Blei (SPD) in den Plenarsaal und erläuterten ihre Arbeit im Landtag und leiteten zu einer Fragerunde über. Die Jugendlichen löcherten die Abgeordneten mit ihren Fragen zur aktuellen Tagespolitik aber auch zum Arbeitsaufwand eines Politikers. Man merkte den Jugendlichen an, dass sie Gefallen daran hatten, die Politiker zu interviewen und auf direktem Wege Antworten über Themen zu bekommen, die in ihrem Interessenfeld liegen.

Mit der Tatsache, dass die Arbeit eines Abgeordneten zwar sehr zeitintensiv, aber auch sehr interessant ist, begab man sich auf den Heimweg. Durch die vielen Fragen, die die Jugendlichen den Abgeordneten gestellt hatten, wurde deutlich, dass sie stark an politischen Prozessen interessiert sind und die politische Bildung der Jugendlichen ein wichtiger Bestandteil an der FASKA ist.

 

Tag der offenen Tür 2016

Am Samstag, 26. November fand der diesjährige Tag der offenen Tür an der FASKA statt.

Interessierte konnten die Kinderkrippe, den Kindergarten und die Schule kennenlernen.
Bei Rundgängen durch die Schule berichteten die Schülerinnen und Schüler selbst von ihrem Schulalltag.

In Gesprächen mit  Lernbegleitern, Lernbegleiterinnen und Eltern konnten viele Informationen ausgetauscht und Fragen beantwortet werden. Die Schülerinnen und Schüler des 5. und 6. Jahrgangs hatten an ihrem Stand mit frischen Waffeln, warmen Kakao und heißem Punsch alle Hände voll zu tun.

Die FASKA freute sich, dass auch dieses Jahr einige Politiker der Stadtratsfraktionen die Schule besuchten und sich über die aktuelle Situation informierten.

 

Einschulungsfeier an der Freien Aktiven Schule Ein Hoch auf das, was vor uns liegt

Mit diesem Motto begrüßte die FASKA, Freie Aktive Schule Karlsruhe e.V., die neuen Erstklässler!

Bei Sonnenschein und spätsommerlichen Temperaturen versammelten sich Kinder, Eltern, Verwandte und Lernbegleiter, um die neuen Familien willkommen zu heißen.
Neugierde, Unsicherheit, Wünsche und zahlreiche Fragen sind mit einer Einschulung verbunden, verändert sich doch der Alltag der Kinder und Familien enorm.
Eine Einschulung an der FASKA  ist eine Entscheidung für kindgerechtes Lernen, in dem der Lehrer als Lernbegleiter stets Raum zum Entdecken, Erforschen und Experimentieren lässt.
Es ist auch eine Entscheidung der Eltern diesen Lebensabschnitt aktiv zu gestalten und in engem Austausch mit dem Team der Lernbegleiterinnen und Lernbegleiter sowie den anderen Eltern und dem FASKA-Verein ein anderes Lernkonzept zu unterstützen.

Mit Schultüte und Schulranzen ausgerüstet, zogen die 9 neuen Erstklässler mit ihren beiden Lernbegleitern durch ein Spalier in die Schule ein und da symbolisierten so den Beginn ihrer Schulzeit.

Anschließend traf man sich zu Akrobatik, Clownerie, Geigen- und Gitarrenklängen und einem gemeinsam gesungenen „Ein Hoch auf uns!“ im Schulhof.

Bei Kaffee und Kuchen konnten die Neubegrüßten ihre Aufregung hinter sich lassen, ihre Schultüten auspacken und einen ausgelassenen Nachmittag genießen.

Auch nach über 15 Jahren FASKA ist dieses Fest zum Schulbeginn immer wieder ein besonderer Tag.

Die FASKA dankt allen Mitwirkenden für dieses gelungene Einschulungsfest und wünscht allen Familien in Karlsruhe einen guten Start ins neu begonnene Schuljahr.

 

Interview mit dem Abschlussjahrgang

Jedes Jahr bereitet sich der Absolventenjahrgang der FASKA auf die Schulabschlüsse vor. Neben dem Werkrealschulabschluss nach dem 10. Schuljahr möchten auch einige Jugendliche bereits im 9. Jahr die Hauptschulprüfung ablegen. Für manche als guter Wissentest und für andere die Basis für eine Berufsausbildung. Die Prüfungen zum Werkrealschulabschluss und zum Hauptschulabschluss finden extern an unserer Kooperationsschule, der Nordschule Neureut, statt. Alle Jugendlichen haben ihre Abschlussprüfung sehr erfolgreich bestanden.

Wie soll es nach der FASKA weitergehen?

Acht Jugendliche haben den Werkrealschulabschluss gemacht. Der Großteil der Jugendlichen wird auf berufliche Gymnasien oder auf ein Montessori-Gymnasium wechseln, und möchte dort das Abitur ablegen. Einige Jugendliche möchten sofort praktisch arbeiten und beginnen eine Ausbildung oder starten mit dem Berufs-Kolleg.

Ein Jugendlicher hat beschlossen, unsere Schule bereits nach dem neunten Jahr mit dem Hauptschulabschluss zu verlassen. Er war von seinem Praktikum bei einem Zimmermann so begeistert, dass er bei ihm eine Berufsausbildung starten wird.

Wir wünschen allen Absolvent*innen das Allerbeste für die Zukunft!

Vier von ihnen, Joshua, Arne, Timon und Marie-Jo, geben uns Einblick und Rückblick in ihre FASKA-Zeit:

Könnt ihr euch noch an euren Start an der FASKA erinnern?

Joshua: „Mir fiel der Einstieg sehr leicht, da die Lernbegleiter uns gut in die Gruppe integrierten.“

Arne: „Wir haben altersgemischt in mehreren Jahrgängen gelernt und es gab neben der Lernzeit auch die Angebots- und Freiarbeitszeit.“

Timon: „Ich kam erst zu Beginn der 8. Klasse von einer Realschule auf die FASKA. Auf der Regelschule kam ich mit dem Lernen nicht mehr klar, habe mich dem auch verweigert. Die FASKA konnte ich schon vorher durch meine Hospitation kennenlernen, so kannte ich die Jugendlichen bereits und fand mich schnell ein. Auf der FASKA habe ich nach und nach Lust am Lernen bekommen, und in meinem 2. Jahr ging es dann auch schon gleich auf den Hauptschulabschluss zu.“

Lernen ohne Noten, Tests und Klassenarbeiten bis Klasse 8. Viele fragen: geht das überhaupt? Wie habt ihr das erlebt und wie habt ihr euch auf die Abschlussprüfung vorbereitet?

Arne: „Es war sehr angenehm, ohne den Druck auf Ergebnisse und in seinem eigenen Tempo lernen zu können. Ich konnte mich frei entfalten und auswählen, was mich interessiert.“

Joshua: „Ja, wir hatten viel Spaß am Lernen und unsere Fortschritte haben uns dann immer weiter motiviert.“

Timon: „Ich wusste, dass ich den Abschluss machen möchte und daher war ich selbst daran interessiert, mich darauf vorzubereiten. Besonders Mathematik ist wichtig für meinen späteren Beruf des Zimmermanns, daher habe ich mich hier besonders gut vorbereitet. Wir haben den Stoff gemeinsam wiederholt, ich habe mir selbst aus Büchern heraus Aufgaben gestellt und wir haben an Hand von Prüfungen aus den vergangenen Jahren Probeprüfungen geschrieben.“

Marie-Jo: „Ich habe mich frei gefühlt. Ich habe das Down-Syndrom und bin die Einzige in der Klasse die das hat. Jeder Mensch ist anders und auch wertvoll und man braucht Respekt. Meine Mitschüler behandeln mich gut und waren super nett. Es gab keine Gewalt an der FASKA. Ich habe mich anders entwickelt an der FASKA, auch in der frischen Luft.“ Marie-Jo verlässt die Schule ohne Abschluss.

Die FASKA-Lehrerinnen und Lehrer sind eure Lernbegleitung gewesen. An der FASKA haben alle miteinander ein vertrauensvolles Verhältnis. Was hieß das für euch und für euer Lernen?

Arne: „Unsere Lehrer haben uns immer unterstützt beim Lernen und wir konnten auch immer unsere eigenen Ideen ausprobieren und umsetzen.“

Joshua: „Sie sind uns sehr vertraut, wir duzen uns. Oft gab es intensive Diskussionen, wir haben dann die Regeln gemeinsam festgelegt und sie so auch akzeptiert, weil sie ja auch von uns gemacht wurden.“

Marie-Jo: „Die Lernbegleiterin in Deutsch war für mich ein großes Vorbild, sie gab mir Aufgaben zu bestimmten Themen oder Klausuren. Englisch mit den Lernbegleiterinnen hat Spaß gemacht, in Politik war die Tagesschau interessant und ich liebte Mathe bei meinem Mathelehrer. Silke war meine Schulbegleitung sie hat mich unterstützt und wir haben uns gut verstanden. Ich habe die FASKA geliebt und gehe jetzt in die BVE (Berufsvorbereitende Einrichtung) an der Gewerbeschule Durlach.“

Timon: „ Man mag sie einfach, die Lernbegleiter! Sie sind nicht von oben herab, sondern auf Augenhöhe mit uns.“

Vielen Dank für das Gespräch und wir sind gespannt auf eure neuen Erfahrungen und Lernwege. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!

 

Wir gratulieren unserem Abschlussjahrgang zur bestandenen Prüfung

 

 

Aus den Werkstätten - Bei der Gartenarbeit

Gartenarbeit ist ja im wahrsten Sinne des Wortes ein Erlebnis für die Sinne.

Bei der Bodenbearbeitung, beim Setzen  von Pflanzen und Beobachten ihres Wachstums, sieht, fühlt und riecht man die Früchte seiner Arbeit.
So auch die fleißigen TeilnehmerInnen der Gartenwerkstatt: das Schulbeet der FASKA sollte dieses Jahr von den Schülern auf den Frühling vorbereitet werden.

Gemeinsam lockerten sie mit Hacken und Rechen den Boden auf und verwandelten das kleine Beet für kurze Zeit zu einem bunten und bewegten Spielplatz.

Aber nicht nur das, unter Anleitung bauten sie jeweils ein Vogelscheuchenweiblein und –männlein, die die zarten Triebe der bald einzupflanzenden Setzlinge vor allzu hungrigen Vögeln schützen sollen.

Einige der Samen wurden zuvor bereits in kleinen Töpfchen zum Keimen angerichtet. So konnten die Kinder die schnell keimenden Pflanzen Woche für Woche beim Wachsen und Gedeihen beobachten.

Sie lernten zudem einige für den heimischen Garten wichtige Pflanzenarten zu bestimmen und was eine Pflanze genau braucht um sich gesund zu entwickeln.

Ziel bei der Arbeit mit Kindern im und am Garten ist es, ihnen Kenntnisse aus dem Bereich der belebten Natur zu vermitteln. Durch praktische und spielerische Arbeit lernen sie wichtige Funktionen des pflanzlichen Lebens kennen, wie zum Beispiel Wachstum, Ernährung und Vermehrung, sowie auch die Reihenfolge der Entwicklungsstadien, die eine Pflanze während ihres Wachstums durchläuft.

 

Aus den Werkstätten - Auf dem Gnadenhof

Mit Longboard, Roller und Fahrrad machte sich eine der Werkstattgruppen jeden Mittwoch auf den Weg zum nahe gelegenen Gnadenhof in der Karlsruher Nordstadt.

Dort werden Tiere aufgenommen, die sonst keiner mehr will. Eigentlich traurig, aber umso schöner, dass die ehemaligen Nutztiere hier einen ruhigen Platz für den letzten Lebensabschnitt gefunden haben.

Ponys, Pferde, Ziege, Hunde und andere Tiere werden dort von ehrenamtlichen und engagierten Menschen gepflegt und versorgt.

Einmal die Woche zwischen Fasching und Ostern, konnten die Schüler der FASKA ordentlich mit anpacken. Es wurden ihnen verschiedene Aufgaben übergeben, die sie in Eigenverantwortung erledigten. Auf diese Weise erprobten die Kinder, die in der Stadt immer mehr die Beziehung zu Tieren verlieren, ihre tierpflegerischen Kompetenzen.

Sie übernahmen Verantwortung für sich und die Tiere, lernten deren grundlegenden Bedürfnisse kennen und konnten in Eigenarbeit und Selbstverantwortung für die Tiere da sein. Nach getaner Arbeit, wenn der Stall sauber, die Pferde gestriegelt und der Mist weggekehrt wurde, hatten die Kinder ihr Werk direkt vor Augen. Sie sahen die zufriedenen Tiere auf ihrer sauberen Koppel oder in den frisch gerichteten Ställen und erlebten so konkrete Erfolgserlebnisse.

Am besten beschreibt dies wohl die Aussage einer Schülerin auf dem Rückweg zur Schule, die mit strahlendem Gesicht meinte: „Das war jetzt echt harte Arbeit und es hat sogar richtig viel Spaß gemacht!“

 

 

Besuch der Galerie Elwert

Am Dienstag, den 22.03.2016 besuchten wir die Galerie Elwert in der Waldstrasse 95 in Karlsruhe.

Von der Mitarbeiterin Ulrike Schneider lernten wir viel über den New Yorker Künstler James Rizzi, der besonders durch seine 3D-Grafiken berühmt wurde.

Besonders toll war es, ein solch wertvolles Bild mal in den Händen halten zu dürfen - natürlich ganz vorsichtig.

Witzig waren Fotos aus der Jugend von Rizzi, Häuser und Autos, die er gestaltet hat und sogar Kühlschranktüren.
Neben den Kunstwerken von James Rizzi haben uns besonders die lustigen Monster mit den großen Augen von Patrick Preller gefallen, die man zurzeit ebenfalls in der Galerie kaufen kann.

Ein großer Dank geht an Frau Schneider, die uns so toll über James Rizzi erzählt, und all unsere Fragen beantwortet hat. Es war ein sehr schöner Ausflug und wir kommen sehr gerne wieder.

 

Aus den Werkstätten - Im Zirkus

„Auf zur Zirkus-Probe!“ hieß es immer mittwochs um elf Uhr morgens zwischen Faschings- und Osterferien.

In den Räumen des NCO-Clubs durften die Kinder ihrem Bewegungsdrang freien Lauf lassen und eine Vielzahl an Utensilien aus der Akrobatik- und Zirkuswelt testen.
Ob Diabolo, Jonglierbälle und –kegel, Balancierbälle, Tücher und Bänder aus der rhythmischen Sportgymnastik, Trampolin oder Balancierbalken bzw. -seil – es war für alle angehenden Akrobaten etwas dabei.

Ein Ziel der Werkstatt war es, den Kindern ein Gefühl für Gleichgewicht, Körperspannung und den eigenen Körper zu vermitteln. So konnten sie ihren individuellen, körperlichen Grenzen auf die Spur kommen, manchmal auch darüber hinaus gehen und Koordination und Beweglichkeit trainieren.

Neben der Schulung dieser motorischen Fähigkeiten, war es aber auch eine weitere Gelegenheit für die Kinder, sich in Kommunikation, Kooperation und gegenseitiger Hilfestellung zu üben sowie auch Vertrauen in andere und in die eigenen Fähigkeiten zu gewinnen.
Den krönenden Abschluss bildete die Menschenpyramide, die die Kinder an ihrem letzten Werkstätten-Tag vor den Osterferien mit Bravour gemeistert hatten.

 

Einschulungsfest an der Freien Aktiven Schule Karlsruhe

Immer wieder ein besonderer Tag für Kinder und Eltern  

Bei herbstlichem Sonnenschein feierten die Kinder, Eltern, Verwandte und die Lernbegleiter das diesjährige Einschulungsfest der Freien Aktiven Schule Karlsruhe.

Auch nach 15 Jahren FASKA ist dieses Fest zum Schulbeginn immer wieder ein besonderer Tag.
Viel Neugierde, zahlreiche Erwartungen und Wünsche, aber auch die ein oder anderen Fragen und Unklarheiten sind mit einer Einschulung verbunden.
Der Alltag der Kinder und Familien verändert sich enorm. Für die FASKA mit ihren Lernbegleitern, Kindern und Jugendlichen von 6 bis 16 Jahren ist jedes neue Kind auch eine neue Persönlichkeit, die ihren Platz und ihren Weg neu finden muss. 

Beim Einschulungsfest standen zu Beginn alle Erwachsenen Spalier, um den Erstklässlern einen besonderen Einzug ins Schulgebäude zu bieten.
Mit Schultüten und Schultaschen ausgestattet erkundeten sie anschließend ihre Schule und lernten ihre neuen Mitschüler kennen.
Das Rahmenprogramm mit Musik und Liedern, sowie Akrobatik und Tanz wurde traditionell von den Kindern aus den Jahrgängen 2 – 5 gestaltet. So hatten sich alle auf unterschiedliche Art und Weise auf den Einschulungstag vorbereitet und genossen anschließend bei Kaffee und Kuchen einen ausgelassenen Nachmittag. 

Einen Einblick in die Freie Aktive Schule mit Kindergarten und Krippe ist am Tag der offenen Tür am Samstag, 28. November von 14 – 17 Uhr möglich.

 

 

Ein außergewöhnliches Musikprojekt mit außergewöhnlichen Kooperationspartnern und begeisterten Kindern und Jugendlichen der FASKA ist im März in vollem Gange: 
die JUPHKA CONNECTION!

Hinter der JUPHKA CONNECTION verbirgt sich ein Projekt der Jungen Philharmonie Karlsruhe.
Erstmals bieten angehende professionelle Orchestermusiker musikalische Workshops für Kinder und Jugendliche an. 
Klassische Musik soll von Kindern erfahren und Interpretationsmöglichkeiten ausprobiert werden. 
Außerdem sind dabei Einblicke in die Welt der professionellen Orchestermusik möglich. 

Dieses Projekt entstand durch die Kooperation der JUPHKA CONNETION mit dem NCO-Club des Stadtjugendausschusses, der Freien Aktiven Schule Karlsruhe und dem Heisenberg-Gymnasium Karlsruhe.

Mit und ohne musikalische Vorkenntnissen erleben die Kinder von 10 – 12 Jahren klassische Musik und erarbeiten gemeinsam mit den Musikern und der estnischen Komponistin ein Stück mit dem Namen „Pilved“. 

Wie die Kinder gemeinsam mit den Musikern die Noten und Rhythmen dieses Stückes bei den Workshops in den Räumen des NCO-Clubs und der FASKA interpretiert haben und wie „Pilved“ musikalisch und künstlerisch ausgestaltet ist, wird am 11.3. um 18 Uhr im Heisenberg-Gymnasium zu sehen sein. 

Was verbirgt sich hinter dem rätselhaften Wort „Pilved“?
Wer das herausfinden möchte darf sich beim Konzert überraschen lassen. Der Eintritt ist frei.

Man darf schon verraten, dass nicht nur die üblichen Orchester-Instrumente zum Einsatz kommen werden.

Und es wird nicht nur Musik zu hören sein, die Kinder haben im Workshop „Unterhalten und Gestalten“ das gesamte „Drumherum“ vorbereitet und neben der Moderation auch ein Interview mit der estnischen Komponistin vorbereitet.

Neben den Workshops und dem Konzert werden auch gemeinsame Proben stattfinden, bei denen die Kinder weitere klassische Stücke von Maurice Ravel und Dimitri Schostakowitsch kennenlernen. 

Sie gestalten gemeinsam mit den Orchestermusikern die Konzerte am 13. Und 14. März im KIT, Gerthsen-Hörsaal (Vorverkauf beim Musikhaus-Schlaile), bei denen neben den „Wolken“ von Seppar auch Stücke von Ravel und Schostakowitsch zur Aufführung kommen.

Alle Musiker und Akteure freuen sich auf viele Zuhörer und schöne musikalische Momente!

Konzerttermine: 
Mittwoch, 11.3 um 18 Uhr in der Mensa des Heisenberg-Gymnasiums, Eintritt frei.
Freitag, 13.3. und Samstag 14.3. um 19:30 Uhr im KIT, Gerthsen-Hörsaal, Vorverkauf beim Musikhaus Schlaile

Weitere Infos zum Projekt und den Konzerten: 
http://juphka.de/juphkaconnection

Update:

Inzwischen ist das Projekt abgeschlossen und die Konzerte ware ein voller Erfolg. Die Kinder, die Künstler und wir Eltern hatten viel Spass. Wir freuen uns schon sehr auf eine Fortführung im nächsten Jahr.

Auf kavantgarde erschien erschien dieses wunderbare Interview mit Juphka, was wir euch hier zum Ansehen nahelegen.

 

Ton ab! - Schüler der Freien Aktiven Schule Karlsruhe machen eine eigene Radiosendung!

In der Freien Aktiven Schule Karlsruhe begleitet ein Team von 9 Lehrkräften die aktuell 61 Schülerinnen und Schüler. 
In altersgemischten Lerngruppen von der Eingangsstufe (Jahrgang 1 und 2) bis zum Prüfungsjahrgang (10. Jahrgang) lernen die Kinder und Jugendliche die verschiedenen Wissensbereiche.

Ein besonderes Lernprojekt wurde im Februar 2015 umgesetzt:

Einige Schüler der 6. und 7. Jahrgangsstufe machten ihre eigene Radiosendung, die beim freien Radiosender Querfunk aufgenommen und gesendet wurde. 

Zusammen mit der Praktikantin Helene Fritz, die im Februar ein Praktikum in der FASKA absolvierte berichteten sie: 

„Anfang Februar gingen wir zum Radio Querfunk in den Gewerbehof am Lidellplatz in Karlsruhe.
Wir hatten die Möglichkeit eine einstündige Sendung über ein Thema unserer Wahl aufzunehmen und einmal Radio hautnah kennenzulernen. 
Zwei Wochen zuvor startete das Projekt. Wir hatten beim Querfunk angefragt, ob es denkbar wäre, dass wir selbst einmal eine Radiosendung machen. Wir hatten beschlossen über unsere Schule zu sprechen und auch die Standortsituation zum Thema zu machen. 

Die FASKA steht momentan auf dem Gelände des Areal C in der Nordstadt, welches verkauft wurde. (Gerade läuft der städtebauliche Wettbewerb der Stadt Karlsruhe, welcher die Basis für die neue Bebauung sein wird.) 

Das Thema, sowie Informationen und Texte wurden von uns recherchiert und verfasst. Dann wurde überlegt wie der Ablauf der Sendung sein soll. 

Nach vielen Recherchen und Informationsaustausch waren die vier Artikel fertig geschrieben und der Sendungsaufbau mehrfach geprobt. 

Leider kam uns wenige Tage vor dem Sendetermin die Grippewelle dazwischen und einige Schüler wurden krank. Sollte das Radioprojekt nun platzen? Nein, die andere Schüler erklärten sich bereit die Texte ihrer Mitschüler zu übernehmen und so haben wir uns gut gerüstet auf den Weg zum Gewerbehof gemacht. 

Begrüßt wurden wir von einem langjährigen Mitarbeiter des freien Radiosenders „Querfunk“. Als erstes machten wir einen Rundgang durch die Aufnahme- und Tonstudios, so dass wir einen kleinen Einblick in die Welt des Radios erhaschen konnten. 

Nachdem wir uns das Studio angesehen haben, ging es für uns in das Büro, wo die Aufnahmen der Jungs stattfinden sollten. 

Zuerst hat jeder seine Texte vorgelesen, so dass sich der Mitarbeiter ein Bild über die Akustik und Stimmen machen konnte. Dann haben wir der Reihe nach unsere Texte in ein Mikrofon gesprochen, welches später direkt an den Computer angeschlossen wurde. Manche Textstellen wurden wiederholt, wenn man sich zum Beispiel verhaspelt hatte. In diesem Fall, so erklärte der Moderator, war es wichtig eine Pause von mehreren Sekunden zu machen, den Satz zu wiederholen und dann im Text weiterzusprechen.
Beim Schneiden der Aufnahme musste man so nicht lange nach dem Patzer suchen, sondern konnte diesen an der Tonspur eindeutig erkennen. 

Das Schneiden erwies sich dann als ebenso interessant wie das Aufnehmen und beanspruchte weitaus mehr Zeit als wir gedacht hätten. Das Audiomaterial konnte sekundengenau bearbeiten werden! So wurde die Lautstärke reguliert und angepasst, Sprechpausen verkürzt. 

Zum Schluss haben wir alles mit den von uns ausgesuchten Liedern zusammengestellt: unsere Radiosendung war fertig!“

 

Schulfahrt der Jahrgänge 7-10 an die Ostsee

Die diesjährige Schulfahrt verbrachte der 7., 8. und 10. Jahrgang auf der Halbinsel „Graswarder“ bei Heiligenhafen an der Ostsee.

Das ist ein einmaliges Naturschutzgebiet mit einer vielfältigen Tier und Pflanzenwelt. Der NABU erzählte uns bei einer kleinen Führung etwas über die ansässigen Vogelarten wie z.B. Austernfischer, Säbelschnäbler, Sturmmöwen, Strandläufer, Rauchschwalben und Feldlerchen. Von einem Turm konnten wir mit dem Fernglas einige dieser Vögel entdecken.

Über 40 Vogelarten haben hier ein Zuhause. Unser Zuhause war für eine Woche das Haus Sturmmöve, ein reetgedecktes Selbstversorgerhaus, direkt am Meer gelegen.

Traumhaftes Sommerwetter, wunderschöne Sonnenuntergänge, Baden, Lesen und Spielen am Strand, sorgten die ganze Zeit über für „Summerfeeling“ pur und bei unseren 10-ern für Erholung und Spaß nach den Prüfungen.

Muscheln, Seesterne und Krebse suchen oder beobachten, Longboard fahren, im Städtchen bummeln – für alle Bedürfnisse war gesorgt.

 

Schön war's – und wie immer - einfach zu kurz!

 

Von der Murg bis an die Ostsee! Die Kinder und Jugendlichen der Freien Aktiven Schule Karlsruhe waren auf Schulfahrt!

Die altersgemischten Lerngruppen der Freien Aktiven Schule Karlsruhe waren in der zweiten Schuljahreshälfte zusammen mit ihren Lernbegleiterinnen und Lernbegleitern auf ihrer jährlichen Schulfahrt.

Die 6 – 10 jährigen Kinder fuhren an die Murg. 
Nach einer Bahnfahrt und einem Fußmarsch kam die Gruppe an dem Freizeithaus in Forbach an. 
„Obwohl nicht weit weg von Karlsruhe und der Nordstadt, tauchten wir gemeinsam in eine „andere Welt“ voller Erlebnisse in der Natur ein!“ resümierte Susanne Glocker, Lernbegleiterin an der FASKA. 
Draußen sein, Holz sammeln, Feuer machen und Stockbrot backen gehört traditionell zur Schulfahrt dazu. Auf der gemeinsamen Bachwanderung machten die Kinder viele Entdeckungen am und im Wasser.

Einige probten sogar ein Bad in der Murg: bei 16 Grad Wassertemperatur ein kurzes, aber eindrucksvolles Erlebnis! 
Ein besonderes Highlight war eine eigens gebaute Schaukel über der Murg, auf der man dem Wasserplätschern, dem Wind und den vielen Natur-Geräuschen lauschen konnte.
Fröhlich und erschöpft kehrten alle nach 3 Tagen wieder nach Karlsruhe zurück und blickten im folgenden Schulalltag mit mündlichen und schriftlichen Erlebnisberichten auf die gelungene Schulfahrt zurück: „Es war cool!“

Während die Fahrt an die Murg für die Erstklässler die erste Schulfahrt war, wird die Schulfahrt an die Ostsee Ende Juli für die Zehntklässler die letzte Schulfahrt an der FASKA sein. 
Zusammen mit den Jugendlichen der Jahrgänge 7. – 9. werden die zehn Absolventinnen und Absolventen die Dünenlandschaft und Städte erkunden und gemeinsam – nicht nur auf eine gelungene Schulfahrt – sondern auch auf eine gelungen Schulzeit zurückblicken!

 

Gemeinsam sind wir stark

„Das habt ihr ja wirklich gut drauf“ sagten Friederike Renz Araujo (von BeoNetzwerk) und Daniel Adam (vom NCO-Club) beim Abschlussgespräch anerkennend. „Die Kinder der FASKA haben die Herausforderungen problemlos, ja fast spielerisch gemeistert.“

Die Trainer kamen am Dienstag, den 18. Februar in die FASKA um mit den Jugendlichen des 7. und 8. Jahrgangs Übungen zur „Stärkenarbeit und Entscheidungsfindung“ durchzuführen. Trainiert wurde in einem Raum des NCO-Clubs, der sich gegenüber der Schule befindet.

Die Gestaltung und Planung des eigenen Lebens, die Auswahl zwischen Alternativen, sowie das Treffen von Entscheidungen ist in unserer Gesellschaft eine wichtige Kompetenz. Schnell hatten die Jugendlichen die dafür vorbereiteten Übungen gemeistert und sich auch nicht von einstellenden Schwierigkeiten entmutigen lassen. 

Da wurde z.B. eine Plane ausgebreitet auf den Boden gelegt, in die Mitte wurde ein mit Wasser gefüllter Becher gestellt. Die Kinder erhielten den Auftrag, mit beiden Händen die Plane so anzuheben, dass immer zwei von ihnen den Platz UNTER der Plane durch wechseln konnten. Jeder Schüler sollte einmal den Platz mit einem anderen tauschen. Dabei durfte kein Tropfen Wasser verschüttet werden. Blitzschnell wurde diese Aufgabe gelöst, ja, sie wurde sogar auf  Wusch der Jugendlichen wiederholt, „aber bitte mit mehr Schwierigkeiten“.

Bei einer anderen Übung überwand die Gruppe gemeinsam ein Seil, welches auf Hüfthöhe im Raum gespannt wurde und „unter Strom“ stand, also nicht berührt werden durfte.

Beeindruckend war die Übung „Brücke bauen“, bei der ein Seil von den Jugendlichen so gehalten und mit den Händen gespannt werden musste, dass eine Brücke daraus entstand, die zudem so stabil war, dass zwei Jungs nacheinander darüber laufen konnten. 

„Cooler Vormittag“ meinten auch die Kinder, denen es großen Spaß machte, ihre eigenen Stärken zu erkennen und zu erleben, denn: „Gemeinsam sind wir einfach stark!“

 

Marktwirtschaft als Projektarbeit: Der Pasten-Pesto-Stand

Der 8. Jahrgang der Sekundarstufe hat im Herbst mit dem Pasten-Projekt im Fach „Wirtschaft“ praxisnah den Werdegang eines Produkts von der Idee, über die Produktion und das Marketing, bis zum Verkauf und der Analyse nachverfolgt.

Die selbst hergestellten Produkte (verschiedene Aufstriche und Pesto) wurden Anfang Dezember 2013, an zwei Markttagen, auf dem Gutenbergplatz und dem Stephansplatz  verkauft.
Die Analyse wird sicher spannende Ergebnisse bringen und das Wissen um die marktwirtschaftlichen Zusammenhänge, Nachhaltigkeit und Markterfolg deutlich machen.

 

Tag der offenen Tür am 30.11.2013

„Hereinspaziert!“ – Beim Tag der offenen Tür der FASKA nutzten, wie jedes Jahr, zahlreiche Eltern und Pädagogen den Samstagnachmittag um die FASKA kennenzulernen.
Lebendig wurden die vielen Informationen im gezeigten Kurzfilm über den Schulalltag und der anschließenden Diskussion. Den Kurzfilm haben zwei Absolventinnen des Jahrgangs 2011/12 als Projektarbeit für ihre weiterführenden Schulen gedreht.   

Daneben besuchten dieses Jahr auch Vertreterinnen und Vertreter des Karlsruher Schulbeirats den Tag der offenen Tür.
Das Schwerpunktthema war die notwendige, räumliche Veränderung der FASKA, bei der die Vertretungen die FASKA unterstützen möchten. Es wurden verschiedene Varianten und Aspekte diskutiert.

 

Autoren-Lesung „Revolution im Klassenzimmer“ mit Alia Ciobanu

Wenn Schüler eine Schule gründen sind sicherlich viele Wünsche und Hoffnungen mit dabei.
Vieles was man aus Schule kennt, wie Frontalunterricht, Noten und Lernen „im Gleichschritt“ soll anders werden. Rund 50 Erwachsene und Jugendliche tauschten sich am Freitag, 9.11.2103 im Cafe Palaver mit der Autorin Alia Ciobanu aus, die selbst eine Schule gegründet hat.

Vor über 5 Jahren zogen eine kleine Gruppe Freiburger Schüler die Konsequenzen:
Sie meldeten sich von der Regelschule ab, organisierten Räume, stellten einen Lehrplan zusammen und engagierten Lehrer. 

Alia Ciobanu hat in dieser Mini-Schule „methodos“ mehrere Jahre gelernt und erfolgreich ihr Abitur gemacht. Stellvertretend für alle Abiturentenjahrgänge hat sie in ihrem Buch ihre Lern-Erfahrungen aufgeschrieben und in zahlreichen Beispielen erläutert.
Sie beschreibt lebhaft wie Schüler und Lehrer mit die Gründung der Schule erlebt haben und welche Auswirkungen dieses Schulprojekt auf ihr Lernen und ihren weiteren Lebensweg hat.

 

Halloween in der FASKA

Zu Besuch im Sandkorntheater

Zombies und andere gruselige Gestalten trieben am Freitag vor den Herbstferien in der Sekundarstufe ihr Unwesen. 

Am Vortag, dem Donnerstag, wurde der Raum des 7/8-er-Jahrgangs von den Jugendlichen ausgeräumt und in ein Grusel-Labyrinth verwandelt. 

Die freundlichen Geister Simon und Moses führten die, auch ohne Schminke recht blassen und etwas aufgeregten, Grundschulkinder durch die Nebelschwaden.
Begleitet von düsteren Klängen mussten sie vorbei an Skeletten, Geistern und anderen unheimlichen Gestalten.

Den meisten Kindern machte diese Herausforderung großen Spaß. Manche, besonders „die Kleinen“ des 1. bis 3. Jahrgangs waren dann aber doch sehr froh, diese Mutprobe heil überstanden zu haben und wurden von den „guten Geistern“ mit ein paar Süßigkeiten belohnt, die es sonst eigentlich nur an Geburtstagen in der FASKA gibt. 

 

Die Jugendlichen des 10-er-Jahrgangs zaubern ein Buffet für den Begrüßungselternabend

Für den Begrüßungselternabend am 26.9.2013 haben die Mädchen und Jungs des Abschlussjahrgangs ein Buffet vorbereitet.

Das ist keine Pflicht und trotzdem Tradition an der FASKA. 

Denn die Jugendlichen lassen es sich nicht nehmen, diese Herausforderung Jahr für Jahr anzunehmen.

Es gibt ein Budget für den Einkauf, wird nicht alles ausgegeben, darf der Rest in die Klassenkasse. Meist wird davon die Abschlussfahrt bezuschusst. 

Viele Gesichtspunkte müssen berücksichtigt und geklärt werden. Dass alles „bio“ sein muss, wurde schnell entschieden, aber muss auch jeder Brotaufstrich selbst hergestellt werden? Schaffen wir das an einem Nachmittag? Immerhin galt es ca. 50 Personen zu verköstigen. 

Nachdem alles diskutiert und entschieden war, wurden die Aufgaben (z.B. Einkauf, Vorbereitung, Aufbau, Abwasch) unter den 7 Jugendlichen verteilt. 

Ich habe alles probieren dürfen und es war köstlich! Es gab z.B. selbst hergestellte Blätterteigschnecken mit vegetarischen und süßen Inhalten, selbstgemachtes Pesto, Apfel-Kürbisaufstrich, Käsespieße und Tomaten-Mozzarella-Salat.

Das Buffet sah fantastisch aus und es hat allen „alten“ und neuen Eltern gemundet.

Kinderrechtefest im Karlsruher Schlossgarten

Beim Kinderrechte-Fest im Schlossgarten Karlsruhe ist die FASKA traditionell mit dabei.

2013 gab es neben interessante Informationen über die Schule aus „erster Hand“ auch Riesen-Seifenblasen und Edelstein-Sieben.

 

Theaterbesuch der Sekundarstufe bei den „Spinnern“ im Sandkorntheater Karlsruhe

Zu Besuch im Sandkorntheater

Vor den Sommerferien wünschten sich einige Jugendliche in eine Aufführung „der Spinner“ zu gehen. Das ist eine Theatergruppe, bestehend aus behinderten und nicht behinderten Darstellern.

In der Schule wurde im Vorfeld über Autismus, Trisomie 21 und Inklusion gesprochen. Die Jugendlichen haben sich mit verschiedenen Behinderungen auseinandergesetzt, diskutiert, Texte bearbeitet und Filme zum Thema gesehen.

Am 20. September war es dann soweit: am Vormittag machten sich 17 Jugendliche mit ihren Lernbegleitern Martina und Oli auf den Weg in die Stadt.

Die Theatertruppe zeigte mit Schwung und Humor ihr Können und Zuschauer und Darsteller hatten viel Spaß!

Beeindruckt und voll neuer Ideen machten sich nach der Vorstellung alle wieder auf den Heimweg. „Das wollen wir auch mal machen“, kam z.B. als Kommentar.

Theateraufführungen, Kunstausstellungen und andere außerschulische Unternehmungen sind den Jugendlichen wichtig und über den nächsten Theaterbesuch denken schon ein paar Mädchen des 10-er-Jahrgangs nach.

 

U 18 Bundestagswahl

Die Kinder dre FASKA an der U18 Wahlurne

Am 13. September stand für die Kinder und Jugendlichen des 5. – 10. Jahrganges der Freien Aktiven Schule der Gang zur Wahlurne auf dem Programm.

Bundesweit fand an diesem Tag die U 18 Bundestagswahl statt. Dank der freundlichen Einladung des NCO-Clubs hatten wir schnell ein Wahllokal in der Nordstadt gefunden.

Dort angekommen, erhielten die Schüler ihre Stimmzettel und durften diese in der Wahlkabine ausfüllen. Nachdem alle ihren Stimmzettel abgegeben hatten, durften zwei Schüler bei der Stimmauszählung helfen. Mit Spannung wurde auf das schulinterne Ergebnis gewartet. Es bleibt abzuwarten, ob das Ergebnis der U 18 Wahl mit dem Ergebnis der Bundestagswahl übereinstimmt.

Vorab bearbeiteten die Kinder und Jugendlichen intensiv das Thema „Bundestagswahl“. Welche Wahlgrundsätze und welches Wahlsystem in der Bundesrepublik Deutschland gibt es? Was steht in den Wahlprogrammen der verschiedenen Parteien? Es wurde viel recherchiert und in lebhaften Diskussionen wurden Meinungen ausgetauscht.

 

Rundum positive Bilanz

Interview mit drei Absolventinnen der Freien Aktiven Schule Karlsruhe

Am 14. September feiert die Freie Aktive Schule Karlsruhe die Einschulung der neuen Kinder der 1. Jahrgangsstufe.

Die Absolventinnen des Schuljahrs 2012/13 verlassen mit dem Werkrealschulabschluß die FASKA und ermöglichen einen gemeinsamen Blick zurück.

 

Hallo Nele, Charlotte und Ruth!

Könnt ihr euch noch an euren Start an der FASKA erinnern?

Nele: In der Grundschule hatten wir ziemlich viel Zeit, in der wir uns aussuchen konnten, was wir machen wollten. Auch in der Fächerzeit durften wir mitbestimmen: Als wir im Sommer draußen sein wollten, haben wir Mathe im Hof gemacht und die Schatten von Gegenständen gemessen.

Charlotte: Also langweilig war uns damals nie. Wir haben in der Fächerzeit und in der Freiarbeitszeit immer etwas zu tun gehabt: lesen und rechnen, basteln, tonen, Theater spielen.

Ruth: Ich habe mich in den Ferien immer auf die Schule gefreut!

 

Wie habt ihr den Übergang von der Grundschule in die Sekundarstufe der FASKA erlebt?

Charlotte: In der Grundschule haben wir mit mehreren Jahrgängen altersgemischt gelernt. In der Sek wurde unsere Lerngruppe dann kleiner und wir hatten mehrere Lehrer.

Nele: In der Sekundarstufe hatten wir viel mehr Fächerzeiten. Jetzt im Prüfungsjahr gab’s auch Hausaufgaben.

 

Die FASKA-Lehrerinnen und Lehrer sind eure Lernbegleitung gewesen. Was hieß das für euch und für euer Lernen?

Ruth: Wir verstehen uns super mit ihnen und wir duzen uns. Das heißt aber nicht, dass wir gemacht haben was wir wollten. In den Schülerbesprechungen haben wir Regeln gemeinsam festgelegt und geschaut wie es für alle gut laufen könnte.

Charlotte: Beim Thema „Handy in der Schule“ gab’s ewige Diskussionen, bis wir uns auf die Regeln einigen konnten. Wir hielten uns dann aber daran, weil wir sie ja selbst gemacht haben.

Nele: Unsere Lehrer sind uns in den Jahren vertraut geworden. Wir haben von ihnen viel gelernt und ich glaube, sie haben auch von uns gelernt.  

Charlotte: ..und wir haben voneinander gelernt. In der kleinen Gruppe ist es normal sich gegenseitig etwas zu erklären oder Aufgaben gemeinsam an der Tafel zu lösen.

Nele: Im letzten Jahr haben wir viele Probearbeiten geschrieben um unseren Wissensstand zu prüfen. Wir haben auch oft von uns aus vorgeschlagen einen Vokabeltest zu schreiben - als Ansporn zum Lernen.

Ruth: Wir haben gelernt nachzufragen und eigene Projekte zu organisieren. Die Schulfahrt nach Spanien war unser letztes Projekt an der FASKA. Wir haben uns das Ziel ausgesucht und Unterkunft, Flug und Anreise selbst organisiert.

 

10 Jahre Lernen und Leben in der FASKA – wie sieht eure persönliche Blitz-Bilanz aus?

Nele: Die FASKA war unser zweites Zuhause – wir haben uns einfach wohl gefühlt.

Charlotte: Wir haben gelernt zu erkennen, was wir wollen und unsere eigene Meinung zu sagen.

Ruth: Und wir haben gelernt andere Leute zu respektieren, auch wenn sie andere Meinungen haben.

 

Herzlichen Glückwunsch zu euren tollen Werkrealschulabschlüssen!

Ruth: Ich fühle mich gut gerüstet für meinen weiteren Weg zum Abitur.

Charlotte: Wir haben gelernt selbständig und selbstorganisiert zu lernen. Das können wir auch an den neuen Schulen gut gebrauchen.

Nele: Der Abschied von der FASKA war für uns und unsere Lehrer sehr traurig! Noch mal Danke an alle, die uns so gut auf die Prüfungen vorbereitet haben!

 

Vielen Dank für das Gespräch.

Wir wünschen euch das Allerbeste und wir freuen uns auf ein Wiedersehen!

 

 

Ein wertvoller Abend - ein Kommentar

23.07.2013
 
Ich durfte heute drei außergewöhnliche junge Frauen kennenlernen.
 
Heute Abend war der letzte Elternabend vor den großen Ferien und wir haben die Gelegenheit genutzt, unseren Abschlussjahrgang zu bitten, doch das Erlebte zu rekapitulieren und uns Erwachsenen Feedback zu geben.
 
Es war schön zuzuhören, wie die drei Jugendlichen reflektierten, was sie in den zehn Jahren Faska positives erlebt haben. 
Sie nahmen aber auch kein Blatt vor den Mund um uns aufzuzeigen, an welchen Stellen Sie sich andere Strukturen oder Regeln gewünscht hätten.
 
Für mich war der Vortrag eine Bestätigung und ein Ansporn zugleich.
Bestätigung, dass es die richtige Wahl war, für meine Kinder die Faska zu wählen und Ansporn, nie aus den Augen zu verlieren, dass unsere Schule nur dann ein Ort des Wachstums sein kann, wenn wir Alle, Team und Elternschaft, gemeinsam an dem Traum einer besseren Schule für unsere Kinder arbeiten.
 
Ein Satz ist mir in Erinnerung geblieben: “Wir haben hier, neben Mathe und Deutsch, ganz viel soziales gelernt.“
Ja, das und eine gesunde Portion Selbstbewusstsein. 
Die wertschätzende Weise, in der wir heute Abend Feedback bekommen haben, würde ich mir in so manchem Businessmeeting wünschen.
Vielen Dank dafür!
 
Alle Drei haben sich für weiterführende Schulen entschieden und beginnen im September ihren neuen Lebensabschnitt.
 
Ich wünsche euch alles Glück auf eurem Weg, den Ihr mit Sicherheit machen werdet.
 
 
Alex Worgitzki

Unsere Kinder besuchen das Naturschutzzentrum in Rappenwört

11.06.2013