FASKA von Morgen

Gibt es Schulen, an denen Kinder wirklich gerne lernen?
Wie würden Lernorte aussehen, an denen die Kinder glücklich sind und an denen sie die Freiheit haben, ihre natürliche Neugier ungestört zu entfalten? Was passiert, wenn Kindern Raum gelassen wird, sie selbst zu sein?

Weltweit gibt es zunehmend Schulen, die die Entwicklung und die Lernprozesse der Kinder und Jugendlichen in den Vordergrund stellen. Schulen, mit einem freien Lernkonzept, die hirngerechtes Lernen fördern.
Die Freie Aktive Schule Karlsruhe e.V., kurz FASKA genannt, ist seit mehr als 20 Jahren in der Nordstadt Zuhause und hat sich auf den Weg gemacht! Wir planen die FASKA von Morgen: Mit diesem Neubau am Ortsrand von Karlsruhe- Neureut möchten wir in einem modernen Gebäude selbstbestimmte Entwicklung und freies Lernen für Kinder und Jugendliche, in Kindergarten und Schule bis zum 10. Jahrgang, ermöglichen.

 

Die Aktion Mensch unterstützt die Barrierefreiheit und die Mobilität in der FASKA von Morgen!

Dank der großzügigen Unterstützung von rund 100 000 Euro ermöglicht uns der Verein Aktion Mensch die Gestaltung eines barrierefreien neuen Schul- und Kindergartengebäudes!
Aktion Mensch setzt sich dafür ein, inklusive Gemeinschaft zu fördern und sichtbare Barrieren sowie Barrieren in den Köpfen der Menschen abzubauen. Mehr Infos auch unter https://www.aktion-mensch.de.

Wir freuen uns sehr, dass wir dies gemeinsam mit der Aktion-Mensch zukünftig auch in unserem neuen Zuhause umsetzen können und die FASKA von Morgen von solchen Barrieren befreien können. Das ausgesprochenen Vertrauen und die Förderung bedeutet uns und den zukünftigen FASKA Generationen sehr viel und wir bedanken uns herzlich dafür!

 

Auf der Nummer 3 rollen bald die Bagger!

Gemeinsam mit dem Neureuter Ortsvorsteher Achim Weinbrecht haben am Mittwoch Eltern der Freien Aktiven Schule Karlsruhe (FASKA) das neue FASKA-Schild in der Hermann-Höpker-Aschoff-Straße in Neureut-Kirchfeld feierlich aufgestellt.

Der Ortsvorsteher freute sich, dass das Grundstück vom FASKA-Trägerverein zügig gekauft wurde und die Baugenehmigung nun seit April vorliegt. Er wünschte der Elterninitiative FASKA e.V. gutes Gelingen, so dass der geplante Spatenstich bereits im Herbst 2019 gefeiert werden kann.

Die Eltern, allesamt Mitglieder im Verein, sind stolz darauf mit dem neuen Schild ein erstes sichtbares Zeichen für den geplanten Neubau in Neureut zu setzen. Sie erläuterten, dass sie selbst der aktive Motor ihres Neubauprojektes sind. In den nächsten Wochen arbeiten sie nun mit Hochdruck daran Handwerkerleistungen auszuschreiben und beispielsweise das Farbkonzept abzuschließen.

 

 

Der Bauantrag ist genehmigt!

2019 ist für die FASKA das Jahr der Meilensteine!

Unterstützen Sie uns und feiern Sie mit uns! Die FASKA baut auf dem 1500qm großen Grundstück im Karlsruher Stadtteil Neureut - Kirchfeld ein barrierefreies, lichtdurchflutetes, ressourcenschonendes Gebäude.

Dabei gilt: Die FASKA von Morgen ist mehr als ein Bauvorhaben! Es ist der Weg einer Schule, in der Kinder und Jugendliche Räume vorfinden werden, die eine „Schule des Lebens“ widerspiegeln. Eine Schule, die nicht nur inhaltlich und methodisch neue Wege geht, sondern die vielfältige Räume zum Bewegen und Begegnen, Wirken und Werken, Forschen, Lernen und Spielen bietet.

„Der Raum ist (neben Mitschülern und Lehrern) der dritte Pädagoge.“ (Malaguzzi).

Viel zu lange wurde die Gestaltung des Schulraums im Bildungsdiskurs ausgeblendet. Es ist eine große und knifflige Aufgabe ein zeitgemäßes pädagogisches Konzept, Vorschriften und finanzielle Machbarkeit unter einen Hut zu bringen. Dieser intensive und lange Planungsprozess erfordert großes Engagement. Im Mai 2019 konnte dieser Schritt erfolgreich abgeschlossen werden: Unser Bauantrag für die FASKA von Morgen hat die offizielle Genehmigung erhalten. Wir verwandeln Schulraum in Lebensraum! Es begeistert uns, dass die FASKA die herausfordernde Frage nach dem zukünftigen Standort der FASKA in 2019 mit klaren Wegweisern beantworten kann.

Darüber hinaus feiern wir dieses Jahr das 20-jährige Jubiläum der FASKA!

Seit der Vereinsgründung im Jahr 1996 engagieren sich Menschen in und um Karlsruhe für und in der Freien Aktiven Schule Karlsruhe dafür, ein würdevolles und selbstbestimmtes Lernen nach den Prinzipen von M. Montessori und R. und M.Wild zu ermöglichen. Mit der ersten Einschulung im Schuljahr 1999/2000 öffnete die FASKA somit als erste freie Alternativschule in der Karlsruher Region ihre Türen. 20 Jahre später hat sich die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die unsere Schule, den Kindergarten  und die Krippe besuchen, verzehnfacht!

Neueste Erkenntnisse aus der Hirnforschung bestätigen uns, dass Kinder und Jugendliche im 21. Jahrhundert anders lernen sollten. Dieser Weg wurde von Eltern, Kindern, Jugendlichen und Mitarbeitern kontinuierlich reflektiert und erweitert. Dadurch ermöglichen wir heute bereits das Lernen in der „Schule von Morgen“.

Wir freuen uns sehr, mit allen Mitgliedern, Freunden, Unterstützern und Wegbegleitern diesen Meilenstein unseres 20 jährigen Jubiläums im Sommer 2019 feiern zu dürfen!

 

Die Finanzierung steht

Seit Februar 2019 haben wir die Kreditzusage der GLS-Bank. Damit ist auch aus finanzieller Hinsicht der Weg für unseren Neubau geebnet! Wir freuen uns sehr über das Vertrauen und die Unterstützung der GLS Bank, mit deren Hilfe wir die FASKA von Morgen verwirklichen können!

 

Allerdings baut unsere Finanzierung auch auf Eigenleistung und Unterstützung durch Förderungen und Spenden. Daher freuen wir uns sehr über die Unterstützung der IKEA Stiftung (siehe Blogbeitrag). Darüber hinaus benötigen wir für unser Bauvorhaben weitere Förderungen und Spenden. Werden auch Sie Wegbegleiter der FASKA von Morgen!

 

Die FASKA besitzt ein eigenes Grundstück

Wir danken dem Ortschaftsrat Neureut für die Unterstützung bei der Suche nach einem geeigneten Grundstück für unser Bauvorhaben. Der Kaufvertrag wurde im Februar 2019 unterschrieben. Ab Herbst 2020 heißt unsere neue Adresse:

Hermann- Höpker Aschoff Str. 3, 76149 Karlsruhe-Neureut

Unser neues Grundstück ist nur 3 km vom jetzigen Standort entfernt und verkehrsmäßig gut angebunden. Mit dem ÖPNV sind wir zukünftig mit der S1/S11 und mit dem Bus 73 vom Europaplatz erreichbar. Das Grundstück grenzt im Norden an einen öffentlichen Grünstreifen, dieser führt in ca. 10 min direkt zum Hardtwald.

 

Termin beim Notar

Wer vielleicht doch noch gezweifelt hat, ob die FASKA tatsächlich in Neureut/Kirchfeld ihr neues Domizil findet, kann spätestens jetzt erleichtert aufatmen!

Der feierliche Moment hat sich im Notare Mellmann & Schaefer vollzogen.
Franziska Loy, Tobias Heinrich und Alex Worgitzki unterzeichneten als Vorstände der Freien Aktiven Schule Karlsruhe im Namen der Elternschaft, der Kinder und deren Lernbegleiter*innen den Kaufvertrag für das Grundstück.

Ein im wahrsten Sinne elementarer Meilen-, bzw. Grundstein wurde mit dieser Unterschrift gelegt, dieser sich sogar bereits materialisiert, in Form von Sandsteinen der alten Knielinger Mauer auf dem neuen Gelände widerspiegelt.
Wir freuen uns, damit den nächsten Schritt einläuten zu dürfen, womit Architekt Bernd Pulling in Aktion tritt, um die „FASKA von Morgen“ Wirklichkeit werden zu lassen!

Ein langjähriger Traum erfüllt sich damit, an dem viele Menschen mit viel Engagement, Zeit, Geduld und Liebe gearbeitet haben. Wir bedanken uns bei allen Eltern, Unterstützern, Freunden und Familien, sowie Lernbegleiter*innen, die diese Vision von der „FASKA von Morgen“ mit uns teilen.

„Nichts Großes ist je ohne Begeisterung geschaffen wurde.“
Emerson

 

Großzügige Spende der IKEA Stiftung für unseren Bewegungs- und Begegnungsraum

Am Donnerstag, dem 13.09.2018, nahmen wir im Rahmen der Grundsteinlegung von IKEA-Karlsruhe einen Scheck über  50.000 € von Peter Takacs, dem Geschäftsführer der IKEA Stiftung, entgegen.

Bewegung und Gemeinschaft sind zwei wichtige Bausteine der FASKA. Durch den Raum haben die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit der freien Bewegung in vorbereiteter Umgebung. Zusätzlich eignet er sich ideal für Versammlungen, Veranstaltungen und Feiern.

Da die Zuschüsse für Schulen bei weitem nicht kostendeckend sind, benötigen wir neben der Elterndarlehen auch tatkräftige Unterstützung durch Spenden. 
Der Antrag an die IKEA-Stiftung hat viel ehrenamtliche Zeit gekostet, aber dieser Einsatz hat sich für alle Beteiligten gelohnt.

Diese großzügige Spende deckt ca. ein Drittel der Kosten des neuen Bewegungs- und Begegnungsraums in unserem zukünftigen Neubau.

Wir danken der IKEA-Stiftung ganz herzlich für die Spende und den freundlichen Kontakt.

 

Gesichter der FASKA von Morgen: Unser Architekt: Bernd Pulling, Freier Architekt aus Ettenheim

Ich arbeite seit 1992 als Architekt. Diese ganzen Jahre hat mich interessiert, was Gebäude für Menschen leisten können und auf welchem Weg wir sorgsam mit Ressourcen umgehen können, so dass wir der nächsten Generation eine intakte Umwelt hinterlassen können. Häuser lösen Emotionen aus, vor allem das Innere von Häusern, ihre Atmosphäre. Sie
erinnern uns an vielerlei Situationen und Gefühle. Die Häuser, die ich plane, sollen Gefühle von Verbundensein, Sicherheit und Geborgenheit ermöglichen. Sie sollen jedem Mensch das Gefühl ermöglichen, hier in Ruhe wachsen zu können.
Am interessantesten finde ich die Arbeit mit heterogenen Gruppen von Menschen: Baugruppen, Schulen, Teams, Kindern. Wenn während der Planung möglichst viele Menschen das Gefühl haben, eingebunden zu sein, dann wird das Haus eine lebendige Zukunft haben. Das verbindet mich auch mit meiner Arbeit als Lernbegleiter in Ettenheim, das Gefühl, gemeinsam an etwas Lebendigem zu arbeiten. Kinder und Erwachsene sehnen sich nach Lebendigkeit und Selbstwirksamkeit. Perfektion um der Perfektion willen steht dem meistens im Wege. Die FASKA kenne ich seit fast 20 Jahren. Meine Frau hat hier am Seminar mit Rebeca und Mauricio Wild teilgenommen, die FASKA war eine der ersten freien Schulen, die ich kennengelernt habe. Durch den Landesverband der Freien Schulen bin ich seit vielen Jahren mit der FASKA in Kontakt. Im Moment plane ich nur freie Schulen und Kindergärten, weil ich dort am besten meine Erfahrungen aus unserer Schule und meine Erfahrungen aus der Architektur verbinden kann und weil mir dort Menschen begegnen, mit denen ich gerne zusammenarbeite.

 

Bernd

Bild: Porträt Bernd Pulling